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Naturschutz in der Stadt Felsberg
Das Gebiet der Stadt Felsberg ist aufgrund seiner naturräumlichen Lage reich an wertvollen Lebensräumen. Diese finden sich vor allem in der Ederaue, die bereits seit 1993 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurde und zwischenzeitlich den Status eines FFH-Gebietes und Vogelschutzgebietes (Europäisches Schutzgebietsnetz Natura 2000) erhalten hat.
Grundlage hierfür sind die Flora-Fauna-Habitat(FFH)-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie der EU.
Ein weiteres FFH-Gebiet bildet die Kuppe des Heiligenberges Gensungen mit seinem regional bedeutsamen Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald sowie Schlucht- und Hangmischwäldern.
Für die Vogelwelt bedeutsame Naturschutzgebiete sind der Reiherteich bei Böddiger und die Kiesteiche bei Altenburg, die zwischenzeitlich ebenfalls den Schutzstatus FFH-Gebiet erhalten haben. Darüber hinaus wurde auch das Gebiet um die ehemalige Kartause mit Klostergarten, wo sich heute das Bienenkundemuseum befindet, unter Naturschutz gestellt. Dort sind aufgrund der kleinteiligen Gebüsch- und Wiesenstrukturen mit Obstbäumen u. a. zahlreiche Schmetterlingsarten anzutreffen.
Im Stadtgebiet gibt es außerdem mehrere Naturdenkmale, überwiegend Einzelbäume wie markante Eichen oder Linden. Besonderheiten sind die Stufenlinde in Hilgershausen, der "Dicke Stein" (Riesenstein) bei Wolfershausen und der ehemalige Steinbruch Altenbrunslar, der als wertvoller Amphibien- und Reptilienbiotop von der DGHT-Stadtgruppe Kassel betreut wird.
Natur- und Umweltschutzverbände
