Einladung (Verpflichtungserklärung)

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Wenn Sie Freunde oder Verwandte aus dem Ausland zu einem Besuch bis zu 90 Tage einladen möchten und die Gäste aus einem visumpflichtigen Land kommen, benötigen diese eine von Ihnen abgegebene Verpflichtungserklärung, mit der Sie sich zur Übernahme aller anfallenden Kosten bereit erklären.

Diese Verpflichtungserklärung muss bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung zur Beantragung des Visums vorgelegt werden.

Sie können diese Verpflichtungserklärung bis zu sechs Monate vor der beabsichtigten Einreise Ihres Gastes bei uns abgeben.

Bitte beachten Sie: Die Entscheidung über die Erteilung eines Visums trifft die deutsche Auslandsvertretung.

Benötigte Unterlagen

  • Original-Einkommensnachweise über das Nettoeinkommen der letzten drei Monate (Kontoauszüge reichen nicht aus)
  • Rentner: Rentenbescheid
  • Selbständige: Bescheinigung vom Steuerberater oder Steuerbescheid des Finanzamtes (nicht älter als zwei Jahre)
  • Nachweis über die mtl. Ausgaben (Kosten der Miete einschl. Nebenkosten bzw. Höhe des Abtrages bei Wohneigentum)
  • Gültiges Ausweisdokument. Bei ausländischen Bürger/innen ist zusätzlich die Vorlage des Aufenthaltstitels notwendig.
  • Die persönlichen Daten des Gastes (Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, Anschrift im Heimatland, Nummer des Reisepasses)
  • Angaben zum Einladungszeitraum (Datum der geplanten Einreise, Dauer des Aufenthaltes)

Umfang der eingegangenen Verpflichtungen:
Die Verpflichtung umfasst die Erstattung sämtlicher öffentlicher Mittel, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum sowie der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, z. B. Kosten für Ernährung, Bekleidung, Wohnraum (privat oder im Hotel) sowie Kosten für Arzt, Medikamente, Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstige medizinisch notwendige Behandlungen.

Dies gilt auch, soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch beruhen, im Gegensatz zu Aufwendungen, die auf einer Beitragsleistung beruhen. Aus den genannten Gründen empfiehlt sich der Abschluss einer Krankenversicherung.

Der Verpflichtungsgeber hat im Krankheitsfall auch für die Kosten aufzukommen, die nicht von einer Krankenkasse übernommen werden bzw. die über der Versicherungssumme der Krankenversicherung liegen. Die Verpflichtung umfasst auch die Kosten einer möglichen zwangsweisen Durchsetzung der Ausreiseverpflichtung nach §§ 66, 67 AufenthG.

Dauer der eingegangenen Verpflichtungen:
Die aus der Verpflichtungserklärung resultierende Verpflichtung erstreckt sich unabhängig von der Dauer des zugrunde liegenden Aufenthaltstitels auf den gesamten sich der Einreise anschließenden Aufenthalt, auch auf Zeiträume eines möglichen illegalen Aufenthalts.

Im Regelfall endet die Verpflichtung mit dem Ende des vorgesehenen Gesamtaufenthaltes oder dann, wenn der ursprüngliche Aufenthaltszweck durch einen anderen ersetzt und dafür ein neuer Aufenthaltstitel erteilt wurde.





Bearbeitungsgebühren:

29,00 € je Einladung (Verpflichtungserklärung)

Zuständiges Amt:





zu beachtende Rechtsgrundlage:

Aufenthaltsgesetz